Pikler Kita Zürich

40 daycares

Der Pikler-Ansatz wurde von der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler im Säuglingsheim Loczy in Budapest entwickelt. Zwei Grundsätze durchziehen ihn: autonome Bewegungsentwicklung (ein Baby wird nie in eine Position gebracht, die es nicht selbst erreichen kann) und beziehungsvolle Pflege (jeder Windelwechsel, jede Mahlzeit angekündigt und mit dem Kind als Partner gestaltet, nicht an ihm vorbei). Verlässliche Bezugspersonen über die Woche hinweg vervollständigen das Bild.

Pikler ist im Alter von null bis drei Jahren am charakteristischsten, also vor allem in der Krippenzeit relevant. Reine Pikler-Häuser sind in der Stadt Zürich selten; verbreiteter ist Pikler-orientierte Praxis — keine Lauflerngeräte, keine Sitzhilfen, langsame Pflegerituale, manchmal als "beziehungsvolle Pflege" bezeichnet. Im Vergleich zu Montessori achten beide Ansätze die Autonomie des Kindes; Piklers Anker ist jedoch die motorische Säuglingsentwicklung und die Beziehung zur Bezugsperson, während Montessori auf selbstgewählte Arbeit mit vorbereiteten Materialien zielt. Geeignet ist Pikler vor allem für Familien, die von Anfang an respektvolle Säuglingsbetreuung wünschen.

Im Zürich-weiten Verzeichnis sind alle Kindertagesstätten auf einer Karte einsehbar. Hier die Pikler-inspirierten Krippen in Zürich.